24.08.2018 | Wirtschaftsleistung in Deutschland steigt im 2. Quartal merklich an

Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundeamtes (Destatis) zur Wirtschaftsleistung in Deutschland ist weiterhin kein Ende des Aufschwungs absehbar. So lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozent höher als im Vorquartal.

Die positiven Wirtschaftsimpulse kamen dabei auf der Verwendungsseite vorrangig aus dem Inland. So waren die staatlichen Konsumausgaben um 0,6 Prozent höher als im Vorquartal und die privaten Konsumausgaben nahmen mit 0,3 Prozent ebenfalls zu, wenn auch in geringerem Maße. Auch die Investitionen stiegen an, wobei in Bauten 0,6 Prozent mehr als im Vorquartal investiert wurde und in Ausrüstungen 0,3 Prozent.

Deutliche Erhöhung der Erwerbstätigenzahl  

So hoch wie nie zuvor war nach Angaben von Destatis die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im 2. Quartal 2018. Sie lag bei 44,8 Millionen Beschäftigen und somit um fast 600.000 Personen bzw. 1,4 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresquartal. Auch die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen nahm zu und erhöhte sich um 1,4 Prozent gegenüber dem Wert aus dem 2. Quartal 2017. Ebenfalls eine merkliche Steigerung war zudem beim gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumen, also der Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen, zu verzeichnen. Es lag um 2,7 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. 

Kräftige Steigerung auch bei den Arbeitnehmerentgelten

Doch nicht nur die Wirtschaftsleistung stieg in Deutschland im 2. Quartal 2018 wieder an, sondern auch die Arbeitnehmerentgelte. So lagen sowohl die Bruttogehälter bzw. -löhne als auch die Nettogehälter bzw. -löhne um jeweils um 4,9 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Dabei erhöhte sich das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte um 3,2 Prozent und stieg somit stärker als die privaten Konsumausgaben, die im Vergleich zum 2. Quartal 2017 nur um 2,6 Prozent zunahmen.       

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