Wussten Sie schon …

… dass geringfügige Beschäftigung in der Zeitarbeit kaum eine Rolle spielt?

Denn nach aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 2017 lediglich 7 Prozent aller in der Zeitarbeit tätigen Arbeitnehmer sogenannte Minijobber, wie geringfügig Beschäftigte auch genannt werden. Das sind gerade einmal rund 72.000 Personen. Mit einer Quote von 93 Prozent steht der größte Anteil der Zeitarbeitskräfte somit in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Diese Zeitarbeitnehmer haben damit vom ersten Tag an nicht nur Anspruch auf ihren tarifvertraglich festgeschriebenen Lohn und Entgeltfortzahlung bei Urlaub, Krankheit und Nichteinsatzzeiten, sondern auch auf Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung – wie jeder andere sozialversicherungspflichtig angestellte Arbeitnehmer.

Das sieht auf dem Gesamtarbeitsmarkt doch etwas anders aus: Hier waren es laut Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2017 4,95 Millionen Menschen, die geringfügig beschäftigt waren. Damit fällt der Anteil der Minijobber auf dem Gesamtarbeitsmarkt mit 14 Prozent doppelt so hoch aus wie in der Zeitarbeit.  In diesem Punkt ist die Branche also deutlich „besser“ als der Gesamtarbeitsmarkt. Denn bei den Zeitarbeitskräften ist nur jeder 14. geringfügig beschäftigt, auf dem Gesamtarbeitsmarkt dagegen gut jeder 7. Arbeitnehmer.

Artikel teilen:

zurück

Der BAP stellt mit einer neuen Publikation die Rahmenbedingungen für Zeitarbeit in den EU-Mitgliedsstaaten vor.