20.09.2018 | Reallöhne legen im 2. Quartal 2018 um 0,5 Prozent zu

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt hat, gab es im 2. Quartal in Deutschland einen realen Verdienstzuwachs von 0,5 Prozent. Während der Nominallohnindex um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zulegte, nahmen die Verbraucherpreise nur um 2,0 Prozent zu. Die höchsten Verdienststeigerungen waren dabei im Bereich Energieversorgung (+4,5 %), im Verarbeitenden Gewerbe (+4,1 %) und im Grundstücks- und Wohnungswesen (+3,7 %) zu verzeichnen. Besonders niedrig war der nominale Verdienstzuwachs im 2. Quartal hingegen in der Öffentlichen Verwaltung und bei der Sozialversicherung (+0,6 %) sowie im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung (+0,9 %).

Höherer Lohnzuwachs in den neuen Bundesländern

In den neuen Bundesländern stieg der Nominallohnindex im Vergleich zum Vorjahresquartal mit +3,6 Prozent merklich höher an als in den alten Bundesländern, wo nur eine Zunahme von 2,4 Prozent zu verzeichnen war. Jedoch muss hierbei berücksichtigt werden, dass sich das Verdienstniveau im Osten Deutschlands deutlich von dem im Westen unterscheidet. So lag der Bruttomonatsverdienst der Vollzeitbeschäftigten im 2. Quartal 2018 in den alten Bundesländern bei 4.541 Euro, in den neuen Bundesländern hingegen nur bei 3.365 Euro.       

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