Zeitarbeitsunternehmen öffnen ihre Türen für Schülerinnen

Logo zum Girl's Day, an dem auch Zeitarbeitsunternehmen und Mitglieder des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) teilnehmen

Foto: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Viele Industrieunternehmen und auch Mitglieder des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) laden am heutigen „Girl’s Day“ Schülerinnen ab der 5. Klasse ein, Berufe in der Metallverarbeitung, im Handwerk, in der IT und in der Technik kennenzulernen. Ins Leben gerufen wurde der Aktionstag 2001, um das Bewusstsein von Frauen für vor allem technische Berufsfelder und den zunehmenden Fachkräftemangel in Deutschland zu schärfen, in denen sie bislang wenig vertreten sind. Die Initiative geht zurück auf das Bundesministerium für Bildung und Forschung und weiteren Organisationen.

BAP-Mitgliedsunternehmen nehmen den Tag regelmäßig zum Anlass, Rollenklischees auf dem Arbeitsmarkt zu überwinden und Jungen und Mädchen Einblicke in andere Berufsbereiche zu ermöglichen. Jungen Mädchen werden so auch der Beruf des Personaldisponenten sowie die Zeitarbeitsbranche selbst nähergebracht. Einige Unternehmen öffnen ihre Türen für den als Pendant zum „Girl’s Day“ ins Leben gerufenen „Boys Day“, um mehr Männer für den Ausbildungsberuf des Personaldienstleistungskaufmanns zu begeistern. Der „Boys Day“ findet am gleichen Tag statt und informiert Schüler über deren berufliche Möglichkeiten auf dem Gebiet der sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufe.

Für Wilhelm Oberste-Beulmann, für Bildung zuständiger BAP-Vizepräsident, ist die Beteiligung der BAP-Mitgliedsunternehmen am „Girl’s Day“ ein positives Zeichen im Hinblick auf die Anforderungen an den Arbeitsmarkt der Zukunft: „Der Fachkräfteengpass wird uns alle treffen und ist daher auch eine Herausforderung für unsere Branche. Daher ist es sinnvoll, Frauen und Männer für Berufe zu sensibilisieren, die in der Regel vom anderen Geschlecht ausgeübt werden. Dem Fachkräftemangel begegnet die Branche seit Jahren mit eigenen Aus- und Weiterbildungen. Ganz besonders setzt die Branche dafür auch auf Frauen – unerschlossene Potenziale, die beispielsweise nach der Elternzeit ganz bewusst einen flexiblen (Wieder-)Einstieg in den Arbeitsmarkt suchen.“ Hohe Nachfrage erfährt so auch der Ausbildungslehrgang der Personaldienstleistungskaufleute: „In den vergangenen Jahren absolvierten mehr Frauen die Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau“, fasst Oberste-Beulmann zusammen.

Wichtiger Hinweis:
Die Weitergabe der persönlichen LogIn-Daten an Dritte ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung behält sich der BAP entsprechende rechtliche Schritte vor.

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Doris Droste
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