Neue Arbeitsmarktzahlen: Erwerbslosigkeit sinkt im Juni auf 2,7 Millionen

Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält an. Das zeigen die heute von der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorgestellten Arbeitslosenzahlen für den Monat Juni. Demnach sank die Zahl der Erwerbssuchenden auf 2,711 Millionen. Die Arbeitslosenquote fiel damit um 0,1 auf 6,2 Prozentpunkte, den niedrigsten Stand seit November 1991, wie das Nachrichtenportal „N 24“ mitteilte.

Als „stabil positive Entwicklung“ beurteilt die BA die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. So hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Juni erneut um 51.000 gegenüber dem Vormonat Mai verringert. Im Vergleich zum Vorjahr waren 122.000 weniger Menschen auf der Suche nach einem neuen Job. „Der Arbeitsmarkt hat sich im Juni günstig entwickelt. Zum Ende der Frühjahrsbelebung geht die Arbeitslosigkeit weiter zurück“, so Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit. Diese Einschätzung wird auch dadurch gestützt, dass sich die Unterbeschäftigung, „die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt“, saisonbereinigt um 13.000 verringert hat. „Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Juni 2015 auf 3.569 Millionen Personen. Das waren 177.000 weniger als vor einem Jahr“, heißt es in der BA-Pressemitteilung. Gleichzeitig nahmen auch Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu. Besonders deutlich ist der Anstieg bei den sozialversicherungspflichtigen Jobs: Nach BA-Hochrechnungen gab es hier von März auf April eine Zunahme von 31.000. „Mit 30,58 Millionen Personen liegt die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 521.000 im Plus“, schreibt die Agentur. Bei der Erwerbstätigkeit ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes dagegen im Mai nur ein leichter Anstieg um 7.000 gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen. Damit lag die Zahl der Erwerbstätigen im Mai bei 42,80 Millionen und somit um 206.000 höher als im Vorjahr.

Auch die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern sei noch immer „aufwärtsgerichtet“, gab die BA bekannt. So waren der Agentur für den Monat Juni 78.000 mehr offene Arbeitsstellen gemeldet als vor einem Jahr. Damit stieg die Zahl zu besetzender Arbeitsplätze auf 572.000. Die Arbeitsagentur macht deutlich, dass insbesondere Fachkräfte in den Bereichen Metallerzeugung, Verkauf, Verkehr und Logistik benötigt würden.

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Doris Droste
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