„Praxistest Zeitarbeit“ in Burg: CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Behrens informierte sich über Zeitarbeit

v.l.n.r.: Mathias Flach, Randstad Niederlassungsleiter in Magdeburg, Randstad District Manager Frank Heinig, CDU-Kreisvorsitzender Gerd Mangelsdorf, Senior-Consultant Marcel Walke (sitzend), Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Randstad Hauptstadtbüros, MdB Manfred Behrens und CDU-Ortsvorsitzender Marko Klapper. Foto: Randstad.

Gemeinsam mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Gerd Mangelsdorf und dem CDU-Ortsvorsitzenden Marko Klapper besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Behrens die Niederlassung des Personaldienstleisters Randstad in Burg bei Magdeburg. Die Politiker konnten sich einen Einblick in die tägliche Arbeit des Personaldienstleisters verschaffen und diskutierten auch über die anstehenden Gesetzesänderungen in der Zeitarbeit.

Zunächst erläuterte Randstad District Manager Frank Heinig die Arbeitsmarktfunktion der Zeitarbeit und schilderte die Herausforderungen, mit denen sich die Branche tagtäglich auseinandersetzt. So gäbe es mittlerweile einen deutlichen Mangel an geeigneten Fachkräften in der Region. Dem gegenüber stehen viele Kandidaten, die zwar arbeiten wollen, jedoch nicht über die passenden Qualifikationen verfügen. „Ein Lösungsbaustein sind Qualifizierungsprojekte, die wir gemeinsam mit unseren Kundenunternehmen aufsetzen. Hier haben Mitarbeiter direkt beim Einsatz im Kundenbetrieb die Möglichkeit, die fehlenden Qualifikationen zu erlangen. Damit erhöhen sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, erklärte Heinig.

Mit MdB Behrens tauschten sich der District Manager und Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Randstad-Hauptstadtbüros, auch zu den Gesetzesänderungen in der Arbeitnehmerüberlassung aus. So bestehe insbesondere bei der Einführung von Equal Pay nach neun Monaten noch „enormer Nachbesserungsbedarf“, betonte Köster-Brons. Nach derzeitigem Stand des Regierungsentwurfs sei die Maßnahme keineswegs rechtssicher, da noch immer eine genaue Definition fehle, was alles unter Equal Pay zu verstehen sei. Außerdem drohen selbst bei kleinsten Verstößen Sanktionen, die den Entzug der Arbeitnehmerüberlassung oder Bußgelder bis zu 500.000 Euro zur Folge haben können. „Hier setzen wir noch auf den Sachverstand der Politik, nur Lösungen zu verabschieden, die auch umsetzbar sind“, so Köster-Brons gegenüber dem Bundestagsabgeordneten. Behrens selbst betonte, wie wichtig Erfahrungen wie beim BAP-Praxistest Zeitarbeit seien: „Diese Einblicke in die wirtschaftliche Praxis sind für uns wichtig, um ein deutliches Bild zu bekommen und auf dieser Grundlage auch politische Entscheidungen zu treffen.“

Wichtiger Hinweis:
Die Weitergabe der persönlichen LogIn-Daten an Dritte ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung behält sich der BAP entsprechende rechtliche Schritte vor.

Artikel teilen:

zurück

Pressekontakt


Tobias Hintersatz
Referent Abteilung Presse, Marketing | Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 20 60 98 -30
Fax 030 20 60 98 -39