„Praxis für Politik“ in Dresden: Bundestagsabgeordneter Andreas Lämmel informiert sich über Zeitarbeit

(v.l.n.r.) Andreas Lämmel, MdB, und Uwe Schickor, Schickor Personaldienstleistungs GmbH, im Gespräch; Fotograf: Mario Schmidt.

Andreas Lämmel (CDU), Obmann im Bundestagsausschuss Wirtschaft und Energie, besuchte das Unternehmen Schickor Personaldienstleistungs GmbH, das Mitglied im Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) ist. Der BAP beteiligt sich erneut an der Aktion „Praxis für Politik“, die der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) zusammen mit seinen Mitgliedsverbänden – so auch dem BAP – bereits zum 14. Mal organisiert. Bei dieser Aktion erhalten Bundestagsabgeordnete regelmäßig die Möglichkeit, sich über die tägliche Arbeit in den Unternehmen in ihrem Wahlkreis zu informieren.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Uwe Schickor, Mitglied des BAP-Vorstandes und Regionalsprecher Mitte-Ost des Verbandes, konnte sich Lämmel ein genaues Bild von der Zeitarbeit machen. Schickor schilderte dabei zunächst die Situation der Branche. Die vom Bundeskabinett im Rahmen der Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes beschlossene Einführung eines sehr weiten gesetzlichen Equal Pay inklusive Berücksichtigung von Sachleistungen nach neun Monaten werde dem Unternehmer zufolge zu massiver Rechtsunsicherheit bei den Personaldienstleistern und ihren Kunden führen. Auch die Festlegung einer Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate und die bei Verstößen greifenden Sanktionen hätten insbesondere für kleine Unternehmen weitreichende Folgen. In diesem Zusammenhang sprach sich Schickor für die Festlegung einer klaren gesetzlichen Definition des Equal Pay-Begriffs und die Bindung der Sanktionen an Kriterien wie Wiederholung und Vorsatz aus.

Lämmel nutzte die Gelegenheit, sich auch mit Zeitarbeitnehmern und Kundenunternehmen der Branche auszutauschen. Von diesen erfuhr der Bundestagsabgeordnete, dass Flexibilität für Kundenbetriebe das Hauptmotiv für den Einsatz von Zeitarbeitskräften ist und für diese auch die Übernahme von Personal eine wichtige Rolle spielt. Lämmel zog dann auch ein positives Fazit: „Das Instrument der Zeitarbeit ist aus meiner Sicht nach wie vor richtig und wichtig. Da, wo Unternehmen in Produktionsprozessen Auftragsspitzen ausgleichen müssen oder saisonal bedingt höheren Arbeitskräftebedarf haben, kann häufig nicht mit einer Neueinstellung reagiert werden. Dafür sind in Deutschland die Kündigungsregeln zu starr.“

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Doris Droste
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