Steuereinnahmen steigen – Zuwachs schwächt sich aber leicht ab

Die Steuereinnahmen in Deutschland sind erneut gestiegen. So verzeichnete das Bundesfinanzministerium im Juni einen Steuerzuwachs von 2,1 Prozent. Allerdings sei der Anstieg schwächer als zuvor, berichtet der „Focus“.

Laut aktuellem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums nahmen Bund, Länder und Kommunen im Juni gut zwei Prozent mehr Steuern ein als im Vorjahreszeitraum. Ohne reine Gemeindesteuern sei dies allerdings der niedrigste Anstieg seit einem Jahr, schreibt der „Focus“ dazu. Verantwortlich für den noch immer positiven Trend seien die stabile Konjunktur und die gute Beschäftigungslage auf dem deutschen Arbeitsmarkt. So konnte im ersten halben Jahr ein Plus von 5,5 Prozent erzielt werden, das damit deutlich über den zuletzt prognostizierten Wert in Höhe von 3,7 Prozent für das Gesamtjahr lag. Laut Finanzministerium sind insbesondere Einkommens- und Körperschaftssteuer für die Zuwächse verantwortlich, schreibt das Magazin weiter. Auch die Lohnsteuer trug mit 7,8 Prozent dazu bei. Der Anstieg der Umsatzsteuer hingegen schwächte sich deutlich ab. Im Mai konnte noch ein Plus von 6,0 Prozent erreicht werden während es im Juni lediglich 1,0 Prozent waren. Laut „Focus“ seien diese Schwankungen aber alles andere als ungewöhnlich. Wie es aus dem Bundesfinanzministerium heißt, habe „die nach wie vor günstige binnenwirtschaftliche Entwicklung positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Steueraufkommens“.

Auch beim Vergleich von Ein- und Ausnahmen der Bundesregierung hält die positive Entwicklung an, wie es auf der Website des Nachrichtenportals „N-TV“ heißt. Im Gegensatz zum Vorjahr sanken die Ausgaben bis Ende Juni um 1,7 Prozent, was die Behörde auf die „günstige Entwicklung der Zinsausgaben“ zurückführt. Die Einnahmen erhöhten sich hingegen um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Bundesfinanzministerium äußerte sich zuversichtlich, dass die wirtschaftliche Entwicklung weiter anhalte. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Aufschwung“, wird das Ministerium im „Focus“ zitiert.

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