Koreanisches Forschungsinstitut informiert sich beim BAP zur Zeitarbeit

Dr. Kwangho Woo, Senior Researcher am KERI, mit den BAP-Mitarbeitern Michael Kersten (r.) und Fabian Reichelt (l.) beim BAP in Berlin.

Die Zusammenarbeit des BAP mit südkoreanischen Arbeitsmarktforschern zeigt erste Ergebnisse: Auf Empfehlung der beiden koreanischen Professoren Dr. Sung-il Nam, School of Economics der Sogang University, Seoul, und Dr. Sang-hee Lee, Korea Polytechnic University, Siheung, die der BAP bereits im Juli als Gäste in Berlin begrüßen durfte, konnte sich die BAP-Geschäftsstelle nun über hochkarätigen Besuch eines Vertreters des südkoreanischen Forschungsinstituts „Korea Economic Research Institute“ (KERI) freuen. KERI ist ein Think Tank der Federations of Korean Industries (FKI).

Dr. Kwangho Woo, Senior Researcher am KERI, informierte sich über das deutsche Modell der Zeitarbeit. Im Mittelpunkt des Fachgespräches stand, wie sich die Zeitarbeit im Zuge der Hartz-Reformen entwickelt hat. Der BAP gab Dr. Woo einen tiefen Einblick in das rechtliche Regelwerk, dem die Branche in Deutschland und Europa unterliegt, zu zentralen Bestimmungen der vom BAP abgeschlossenen Tarifverträge und deren Funktion für die einzelnen Arbeitsverhältnisse und den deutschen Zeitarbeitsmarkt. Von Bedeutung war für Woo auch, wie Zeitarbeit eingesetzt werden kann, um möglichst flexibel auf Entwicklungen des Arbeitsmarktes zu reagieren und zur Integration Langzeitarbeitsloser und Arbeitsuchender beizutragen. Insofern ging es auch um die aktuelle Marktlage und die Perspektiven für Zeitarbeitsunternehmen.

KERI plant ein Forschungsprojekt zum Thema flexible Arbeitsmärkte in Südkorea. Dies war Anlass für das Gespräch mit dem BAP. So sehen die Forscher in der Vielzahl verschiedener Arbeitsmodelle in Deutschland – wie Teilzeitarbeit oder Zeitarbeit – wirksame Flexibilitätsinstrumente, die es Unternehmen ermöglichen, auf Auftragsschwankungen und Konjunkturzyklen reagieren zu können und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Der BAP wird den Dialog mit KERI und anderen ausländischen Gesprächspartnern, die ein ernsthaftes Interesse an der deutschen Zeitarbeit haben, fortsetzen und intensivieren.

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Doris Droste
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