IW-Zeitarbeitsindex: 873.000 Zeitarbeitnehmer im April

Branche wächst um 1,5 Prozent

Die Zeitarbeit ist im April wieder leicht gewachsen: Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) waren im April rund 873.000 Zeitarbeitnehmer in der Branche beschäftigt. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber März von 1,5 Prozent. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des aktuellen IW-Zeitarbeitsindex, der vom IW und dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) herausgegeben wird.

BAP-Präsident Volker Enkerts erklärt zu den Zahlen: „Die Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern ist ungebrochen. Fast alle befragten Zeitarbeitsunternehmen berichten von einer deutlichen Zunahme der Aufträge – vor allem für Metall- und Elektroberufe. Dem stehen jedoch weniger Bewerber gegenüber. Zudem gibt es große Übernahmewellen der Kundenbetriebe, die Zeitarbeitnehmer in die Stammbelegschaft überführen. Diese beiden Aspekte sind verantwortlich dafür, dass wir derzeit nicht alle Aufträge bedienen können. Die Branche könnte sofort 50.000 sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen besetzen – quer durch alle Berufsgruppen.“

Fast alle Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit sind sozialversicherungspflichtig. Sie unterliegen vollständig dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht und werden zu nahezu 100 Prozent nach Tarifverträgen der Zeitarbeitsbranche bezahlt – rund 75 Prozent davon nach Tarifverträgen mit den DGB-Mitgliedsgewerkschaften. Der Zeitarbeitsindex liegt hier zum Download bereit.

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Gesa Kok
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