Statistisches Bundesamt: Verarbeitendes Gewerbe verzeichnet weniger Aufträge

Das Verarbeitende Gewerbe muss einen leichten Rückgang der Auftragseingänge im Mai gegenüber dem Vormonat verkraften. Diese seien preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt leicht um 0,2 Prozent gesunken. Vor allem aus dem Inland gab es weniger Aufträge als noch im Monat zuvor, wie das Statistische Bundesamt (DESTATIS) bekanntgab.

Im April hatte die Behörde noch einen Anstieg von 2,2 Prozentpunkten gegenüber März 2015 vermelden können. Die Quote war aufgrund von Nachmeldungen deutlich aufwärts korrigiert worden. Ursprünglich lag diese im April bei 1,4 Prozent. „Das Volumen an Großaufträgen fiel für einen Mai stark unterdurchschnittlich aus“, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) angesichts der aktuellen Auftragsrückgänge auf seiner Website fest. Die Bestellungen aus Deutschland schrumpften im Mai um 0,6 Prozent und damit den zweiten Monat in Folge, so das Statistische Bundesamt. Insbesondere ging die Nachfrage bei den Investitionsgütern wie Maschinen oder Fahrzeugen zurück – diese nahm um 0,8 Prozent ab. Auch bei den Konsumgütern lag das Auftragsvolumen um 1,2 Prozent niedriger. Die Hersteller von Vorleistungsgütern hingegen verbuchten ein Auftragsplus von 1,3 Prozent. Das Auslandsgeschäft wuchs ebenfalls leicht um 0,2 Prozentpunkte, wie es in der Pressemitteilung des Bundesamtes heißt. Während Nachfragen aus der Eurozone gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent fielen, legten Aufträge aus dem restlichen Ausland um 1,2 Prozent zu.

Laut BMWI waren die Auftragseingänge im Zweimonatsvergleich April / Mai um 2,7 Prozent höher als im Zeitraum Februar/ März. Mit 2,5 Prozent lagen die Bestellungen sogar über den „durchschnittlichen Niveau des ersten Quartals“. Insgesamt beurteilt das Bundesministerium die Entwicklung positiv: „Die Industriekonjunktur in Deutschland nimmt etwas Fahrt auf“, heißt es auf der Website des BMWI.

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Gesa Kok
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