IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt erneut – weiterhin gute Aussichten für die Beschäftigung in Deutschland

Bereits zum dritten Mal in Folge ist das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) gestiegen. Gegenüber dem Vormonat konnten die Arbeitsmarktforscher einen Anstieg um 0,4 auf 103,6 Punkte verzeichnen. Damit liegt der Gesamtwert klar im positiven Bereich der Skala des Arbeitsmarktbarometers, die von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung) reicht. „Die Arbeitsagenturen erwarten eine weiter anziehende Arbeitsmarktentwicklung“, teilt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, in Hinblick auf die kommenden drei Monate mit.  

Sowohl die Arbeitslosigkeitskomponente als auch der Teilindikator der Beschäftigungsentwicklung haben jeweils um 0,3 Punkte zugelegt und liegen beide einzeln betrachtet ebenfalls im positiven Bereich des Barometers. „Der anhaltend fallende Trend bei der Arbeitslosigkeit sei beachtlich, da zugleich immer mehr Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einträten“, die sich jedoch häufig noch im Asylverfahren oder in Integrationskursen befänden, erläutert  IAB-Ökonom Weber und nennt insbesondere ein abnehmendes Entlassungsrisiko als Ursache für die positive Entwicklung. Der mit 106,3 Punkten ebenfalls gute Trend der Beschäftigungszahlen ist laut IAB auf einen hohen Bedarf an Fachkräften zurückzuführen, dem durch starke Zuwanderung und einer zunehmenden Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen und Älteren begegnet wird. Der Arbeitsmarkt sei entsprechend gut gerüstet im Falle eines Konjunkturdämpfers, so der Arbeitsmarktforscher.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Er beruht auf einer monatlich durchgeführten Umfrage bei allen lokalen Arbeitsagenturen. „Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung“, so die Erläuterung des Instituts.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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