IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsagenturen beurteilen Arbeitsmarkt als stabil

Der deutsche Arbeitsmarkt trotzt den europäischen Krisen und bleibt auch weiterhin stabil. Gegenüber dem Vormonat Juni stieg das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Juli sogar leicht auf 100,7 Punkte und konnte damit „seinen leicht positiven Stand behaupten“. Für den Abbau der Arbeitslosigkeit reiche dies jedoch nicht aus, teilt das IAB auf seiner Website mit.

Viele Arbeitsagenturen „blicken leicht zuversichtlich auf die nächsten Monate“, resümiert Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen". Dementsprechend erhöhte sich der Frühindikator für den deutschen Arbeitsmarkt im Juli leicht um 0,1 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Damit erreicht der Wert 100,7 Zähler und weist „auf eine stabile Entwicklung bei der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit hin“, so das Fazit des neuen Berichts der BA-Forschungseinrichtung. Aufgrund der Debatte um den Griechenland-Austritt aus der Euro-Währungsunion und der derzeit schwächelnden wirtschaftlichen Lage in China hätte es immer wieder „Zweifel am Konjunkturaufschwung Europas“ gegeben, so Weber weiter. Sein Fazit lautet jedoch: „Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt in ruhigem Fahrwasser.“ Allerdings verheiße diese Entwicklung im Umkehrschluss, dass die Erwerbslosigkeit damit weniger stark abgebaut werden könne.

Zu den Grundlagen der Erhebung erläutert das Institut auf der Website: „Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (stark steigende Arbeitslosigkeit) bis 110 (stark sinkende Arbeitslosigkeit).“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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