Europaverband betont wichtige Funktion der Zeitarbeit für Europas Arbeitsmärkte

Rund 26 Millionen Menschen in Europa sind ohne Arbeit. Der europäische Zeitarbeitsverband Eurociett hat sich nun vor den Europawahlen im Mai mit einem Manifest an EU-Abgeordnete gewandt. Zeitarbeit, so die Botschaft, schaffe bereits jetzt Arbeitsplätze und trage zu einem funktionierenden Arbeitsmarkt bei. Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, komme es allerdings auf die richtigen Rahmenbedingungen an.

26 Millionen Europäer sind arbeitslos – wie kann ihnen geholfen werden? Gerade junge Menschen suchen nach Jobs und Lebensperspektiven – was ist zu tun? Europäische Arbeitsmärkte müssen robuster werden und wachsen – wie ist das zu stemmen? Eurociett, der europäische Dachverband der Zeitarbeit, hat sich im Vorfeld der Europawahlen im Mai mit einem Manifest an EU-Politiker gewandt und diese Fragen gestellt. Als einziger deutscher Verband der Zeitarbeitsbranche ist der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) Mitglied bei Eurociett.

Es sind Fragen, auf die die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in den kommenden fünf Jahren Antworten finden müssen. Die Probleme sind groß, dementsprechend werden Lösungen dringend benötigt. Die Zeitarbeit trägt ihrerseits zum Funktionieren der Arbeitsmärkte in Europa bei, macht Eurociett im Manifest deutlich: So unterstützt die Branche jährlich acht Millionen Europäer in ihrem Berufsleben, bietet über drei Millionen jungen Europäern unter 25 Jahren Zugang zum Arbeitsmarkt und schafft europaweit 2,5 Millionen neue Jobs. Um dies weiter zu gewährleisten und effektiv gegen Arbeitslosigkeit vorgehen zu können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen, betont Eurociett. Enge Zusammenarbeit mit lokalen Arbeitsagenturen, Anerkennung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Branche sowie der Abbau von Restriktionen würden diesbezüglich eine große Rolle spielen.

Es ist wichtig, gerade vor den Europawahlen im Mai nochmals darauf aufmerksam zu machen, was die Zeitarbeit für die Arbeitsmärkte in Europa leistet“, sagt Thomas Hetz, BAP-Hauptgeschäftsführer und Eurociett-Vorstandsmitglied. „Neue Einschränkungen der Branche, wie sie zum Beispiel im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vorgesehen sind, weisen daher in die falsche Richtung. Sie würden die Erfolge, die in den vergangenen Jahren auch durch die Zeitarbeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt erreicht worden sind, gefährden.“

Denis Pennel, Managing Director von Eurociett, stellte das Manifest bereits gestern Europaabgeordneten verschiedener Parlamentsfraktionen vor und moderierte die anschließende Diskussion. Interessenten können das Dokument ab sofort als pdf-Dokument über die Pressestelle des BAP beziehen. Alle Informationen über Eurociett sind im Internet unter www.eurociett.eu abrufbar.

Über den BAP:

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) ist die führende Interessenvertretung der Zeitarbeitsbranche in Deutschland mit über 4.800 Betrieben. Informationen zum Verband finden Sie unter www.personaldienstleister.de.

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Pressekontakt


Tobias Hintersatz
Referent Abteilung Presse, Marketing | Öffentlichkeitsarbeit
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