Euro-Zone auf wirtschaftlichem Erholungskurs

Laut einer Prognose der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) ist das Ende der wirtschaftlichen Krise im Euro-Raum in Sicht. Wie „Die Welt“ berichtet, geht EY für dieses Jahr von einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent und für 2016 von 1,8 Prozent aus. „Vor allem Deutschland spielt die Rolle der Konjunkturlokomotive in der Euro-Zone“, schreibt die Zeitung. So rechnet EY damit, dass die deutsche Wirtschaft in 2015 um 2,2 Prozent und nächstes Jahr um 2,0 Prozent zulegen wird.

Ähnlich optimistisch ist die neueste Prognose des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Für 2015 erwarte der Verband ein Wachstum von zwei Prozent, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo gegenüber dem „Handelsblatt“. Anfang des Jahres war der BDI noch von einem geringeren Zuwachs von 1,5 Prozent ausgegangen.

Die wirtschaftliche Erholung wird sich nach Einschätzung von EY auch auf die Arbeitsmärkte in der Euro-Zone auswirken. Während es in Deutschland dieses Jahr wieder einen Beschäftigungsrekord geben soll, könnte es auch „in vielen ehemaligen Krisenstaaten endlich wieder bergauf gehen“, heißt es in der „Welt“. Für Spanien prognostiziert EY bis zum Jahr 2019 einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von 24,5 Prozent im Jahr 2013 auf 18 Prozent. Im selben Zeitraum soll die Arbeitslosenquote in Griechenland von 26,5 auf 17,4 Prozent und in Portugal von 14,1 auf 10,3 Prozent fallen. Trotzdem, so „Die Welt“, verdeutlichten diese Zahlen, „dass die Arbeitslosigkeit in den Krisenländern selbst im Falle eines Aufschwungs hoch bleiben wird.“

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Doris Droste
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