Immer mehr Arbeitskräfte kommen zurück in neue Bundesländer

Fachkräfte, die einst aus den neuen Bundesländern abwanderten, um im Westen zu arbeiten, kehren immer häufiger zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig.

Seit 2006, so werden an der Untersuchung beteiligte Wissenschaftler zitiert, „ist ein Anstieg der Rückkehrrate auf durchschnittlich gut acht Prozent zu beobachten“. Spitzenwerte hätten die westthüringischen Landkreise Eichsfeld und Hildburghausen mit 18,6 beziehungsweise 14,9 Prozent erreicht. Ein nicht ganz so gutes Ergebnis hinsichtlich der Rückkehrrate hätten größere Städte wie Frankfurt/Oder, Schwerin und Halle an der Saale erzielt.

Was ist die Ursache für die gesteigerten Werte? Zum einen die insgesamt positive Entwicklung des ostdeutschen Arbeitsmarktes, so Wissenschaftler der beiden an der Studie beteiligten Institute. „Entscheidender“ sei aber die Nähe zu Freunden und Familie, die Heimkehrer als Grund für ihren Entschluss angeben würden – und dies, obwohl sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt nach dem Empfinden dieser Heimkehrer noch immer als „schwierig“ darstellen würde.

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Doris Droste
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