„Ein Kurswechsel wäre beschäftigungsschädigend“.

Thomas Hetz, BAP-Präsident

Zu den Äußerungen von Sabine Zimmermann MdB zur Entwicklung der Beschäftigungsverhältnisse der letzten Jahre erklärt der Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister e.V. (BAP), Thomas Hetz:

„Kurze Beschäftigungszeiten aufgrund von Befristungen und Zeitarbeit sind unter anderem der Grund für die seit Jahren anhaltende, stabile Arbeitsmarktlage. Ein Kurswechsel, wie ihn die Abgeordnete Zimmermann jetzt fordert, wäre beschäftigungsschädigend und wirtschaftlich nicht nachhaltig.
Vor allem in konjunkturell schwächeren Phasen, verbunden mit Auftragsrückgängen, sichern flexible Jobmodelle wie die Zeitarbeit Arbeitsplätze, Beschäftigung und wirtschaftliche Stabilität, nicht nur für die Unternehmensseite. Zeitarbeitende sind überwiegend unbefristet und sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Insofern ist die Zeitarbeit nicht nur für Arbeitslose und Geflüchtete, sondern auch für Berufseinsteiger ein attraktives Sprungbrett in den Arbeitsmarkt.
Vor diesem Hintergrund ist die für 2019 geplante Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, die den gesamten Arbeitsmarkt betreffen wird, das falsche Signal an die Unternehmen.“

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