„Der Auftritt der Personaldienstleister hat sich gewandelt“

Messe-Projektleiterin Christiane Nägler zur anstehenden „Zukunft Personal“ in Köln

Messe-Projektleiterin Christiane Nägler Foto: Jacqueline Krause-Burberg

Die „Zukunft Personal“ in Köln gilt als die größte Branchenmesse für Personalarbeit in Europa. Mehr als 600 Aussteller werden dort vom 17. bis 19. September ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Der BAP ist zusammen mit sechs Mitgliedsunternehmen mit einem Gemeinschaftsstand vertreten – Stand S 28 in Halle 3.1. Für Journalisten: Die Eröffnungspressekonferenz der „Zukunft Personal“ beginnt am 17. September um 11.30 Uhr im Pressecenter der Koelnmesse. Das Thema: Rahmenbedingungen der Personalführung. Christiane Nägler, Projektleiterin der „Zukunft Personal“, spricht im Interview über Trends und Entwicklungen der Messe und der Zeitarbeit.

1. Frau Nägler, was haben Personaldienstleister konkret von einer Fachmesse wie der „Zukunft Personal“ zu erwarten?

Die „Zukunft Personal“ ist eine ideale Plattform für Personaldienstleister. In diesem Jahr haben wir so viele Aussteller wie noch nie aus der Zeitarbeitsbranche, vor allem auf dem Gemeinschaftsstand des BAP und im neuen Themenpark Zeitarbeit des iGZ. Und diesen Fokus möchten wir in 2014 weiter ausbauen.  Die Besucher der „Zukunft Personal“ entsprechen genau dem Kundenprofil von Zeitarbeitsunternehmen: Es sind hauptsächlich Entscheider aus dem Personalbereich. Deshalb ist die Messe eine optimale Gelegenheit, die teilweise recht komplizierten Abläufe in der Zeitarbeit zu erklären und positive Signale aus der Branche zu senden. Darüber hinaus finden Personaldienstleister auf der Messe viele Produkte und Dienstleistungen für ihren Bedarf. Vor allem Softwareanbieter haben sich inzwischen auf Zeitarbeit spezialisiert – von der Verwaltung des Bewerber- und Mitarbeiterpools über die Auftragsabwicklung bis hin zur Lohn- und Gehaltsabrechnung. Für das Thema Weiterbildung gibt es eine eigene Messehalle. Dort können sich Personaldienstleister nicht nur über Seminare zum Thema Arbeitnehmerüberlassung informieren, sondern auch Impulse für die Qualifizierung der Zeitarbeitnehmer bekommen. Außerdem bietet die Messe viel neuen Input zum Thema Recruiting-Trends.

2. Was ist anders in den Jahren zuvor? Gibt es andere inhaltliche Schwerpunkte?

Wir haben in diesem Jahr einige neue Themenreihen konzipiert, um wichtige Trends in der Personalarbeit noch stärker und konzentrierter abzubilden. Einen ganz großen Bedarf beobachten wir gerade beim Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement. Deshalb bieten wie dazu am zweiten Messetag die Themenreihe Corporate Health, ergänzt durch eine entsprechende Sonderfläche. In diesem interaktiv gestalteten Ausstellungsbereich können die Besucher innovative Instrumente zur Gesundheitsförderung gleich austesten und direkt miteinander vergleichen. Ein weiterer Schwerpunkt ist Diversity Management, denn im Zuge des demografischen Wandels müssen sich Unternehmen immer mehr auf betriebliche Vielfalt einstellen. Dieses Thema läuft mit Vorträgen und Diskussionen hauptsächlich am dritten Messetag.

3. Messen verraten viel über Trends in einer Branche. In welche Richtung entwickeln sich die Personaldienstleister?

Der Auftritt der Personaldienstleister hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt – und zwar positiv. Die seit Januar 2012 geltenden Lohnuntergrenzen und die neuen Branchenzuschlagstarife führen offensichtlich dazu, dass die Qualität von Personaldienstleistungen immer wichtiger wird. Auch das große Medieninteresse hat sicher dazu beigetragen, dass es inzwischen viele tolle Ansätze im Hinblick auf die Attraktivität von Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber gibt – seien es familienfreundliche Arbeitszeitmodelle oder vermehrte Weiterbildung für Zeitarbeiter. Das Klischee, dass nur ungelernte Mitarbeiter in der Zeitarbeit landen, wird in der Praxis auch immer mehr Lügen gestraft. Viele unserer Aussteller öffnen sich für neue Zielgruppen, also auch für Fach- und Führungskräfte. Überhaupt ist das Angebot der Personaldienstleister breiter geworden, zum Beispiel mit einer Kombination aus Zeitarbeit und Personalvermittlung nach dem Modell Try & Hire oder On-Site-Management mit einem externen Personaldisponenten in Kundenunternehmen. Die starke Reglementierung der Branche erfordert viel Flexibilität und eine hohe Professionalität. Auf der „Zukunft Personal“ zeigen die Personaldienstleister, dass sie dabei auf einem sehr guten Weg sind.

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Doris Droste
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