Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft

Flexibilität der Zeitarbeit erhalten

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) warnt davor, den Einsatz von Zeitarbeit zu behindern. Weniger Flexibilität beim Personaleinsatz schränkt die Fähigkeit der Wirtschaft ein, in einem unsicheren konjunkturellen Umfeld auf Auftragsspitzen zu reagieren.

Die IG Metall fordert im Rahmen von laufenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie ein Vetorecht der Betriebsräte gegen den Einsatz von Zeitarbeit. Einzelne Bundesländer planen, wie es Thüringen bereits praktiziert, den Einsatz von Zeitarbeit durch Quoten für Unternehmen, die Leistungen der Wirtschaftsförderung in Anspruch nehmen, zu begrenzen.

"Zeitarbeit ist insbesondere vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Deutschland eine Erfolgsgeschichte. Die Branche hat 15 Prozent des deutschen Aufschwungs erwirtschaftet, obwohl sie nur zwei Prozent aller Erwerbstätigen stellt. Unternehmen konnten mit Hilfe der Zeitarbeit auch in unsicheren Zeiten die Produktion wieder hochfahren. Auch die Mitarbeiter, die häufig aus der Arbeitslosigkeit heraus, einen regulären, sozialversicherungspflichtigen Job in einem Zeitarbeitsunternehmen fanden, haben davon profitiert. Diese Erfolge dürfen nicht leichtfertig verspielt werden, indem aus reinem Populismus der Spielraum für Zeitarbeit eingeengt wird. Dann können die Unternehmen ihrer Funktion als Taktgeber des Arbeitsmarktes nicht mehr gerecht werden", macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.

Der BAP ist Mitglied im BDWi.

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