IHK-Unternehmensbarometer: Betriebe berichten über „gelungene“ Erfahrungen mit Zuwanderern

Der beste Weg zur Integration von Flüchtlingen ist, diese schnell in Arbeit zu bringen. Welche Erfahrungen Unternehmen dabei bislang mit den Zuzüglern gemacht haben, ermittelten die Industrie- und Handelskammern (IHK) in einer Umfrage für das IHK-Unternehmensbarometer im Mai dieses Jahres. Demnach haben neun von zehn Unternehmen in Deutschland „Erfahrungen mit mittel oder hoch qualifizierten ausländischen Beschäftigten gemacht“, schreibt das Magazin „Stern“. Wie es in der entsprechenden IHK-Pressemitteilung heißt, beurteilten die Betriebe diese als „gelungen“ oder „in aller Regel gelungen“. Insbesondere setzten sich der Untersuchung zufolge eher große Unternehmen für die Integration von Zuwanderern ein als kleine. Wie der „Stern“ weiter berichtet, betrachteten die 1.866 befragten Unternehmen jedoch die Chancen geringqualifizierter ausländischer Arbeitskräfte „kritischer“. Für diese müsse bereits beim Stellen des Asylantrags erfasst werden, welche Kompetenzen und Fähigkeiten die Zuzügler mitbringen. Alle Befragten stimmten zudem darin überein, dass das Erlernen der deutschen Sprache „als wichtigstes Instrument“ einer erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt gesehen wird.

In diesem Zusammenhang fordert auch die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD), deutsche Unternehmen auf, sich stärker für die Eingliederung junger Zuwanderer in den Arbeitsmarkt einzusetzen, berichtet das Nachrichtenportal „Focus“. „Die Politik baut bestehende bürokratische Hürden ab, wo es Sinn macht, und unterstützt bei Spracherwerb, Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und Qualifizierung“, sagte die Bundesarbeitsministerin der Deutschen Presse-Agentur. Demnach seien viele Unternehmen bereits sehr engagiert. Nahles zufolge sollten diese aber „bei der Ausbildung noch stärker auf junge Menschen mit Migrationshintergrund setzen“, heißt es dazu im „Focus“.

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Doris Droste
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