Bericht der Bundesregierung: Zeitarbeitnehmer weisen weniger Fehlzeiten auf als Beschäftigte außerhalb der Branche

Negative Zahlen der Techniker Krankenkasse und der Barmer Ersatzkasse werden eindeutig widerlegt.

BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz zum „Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016“:

„Die Techniker Krankenkasse hatte uns aufgefordert, mit Zahlen zu belegen, dass Zeitarbeitskräfte tatsächlich nicht häufiger krank sind als andere Beschäftigte. Das können wir jetzt gerne tun – und es sind nicht etwa unsere Daten, sondern die der Bundesregierung, die die Techniker Krankenkasse und die Barmer Ersatzkasse widerlegen. Im Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016, der am 15. Dezember als Bundesdrucksache 19/270 veröffentlicht wurde, heißt es nämlich auf Seite 69 wörtlich:

‚Die AU-Daten zeigen, dass 2016 Leiharbeitnehmer mit 18,4 Tagen etwas weniger AU-Tage je GKV-Mitgliedsjahr aufwiesen als Arbeitnehmer außerhalb der Leiharbeit mit 18,9 Tagen.‘

Die Schlussfolgerung der Bundesregierung aus diesen Zahlen ist ebenso logisch wie bemerkenswert, denn sie hält fest: ‚Insgesamt zeigt sich, dass Leiharbeitnehmer weniger Fehlzeiten aufweisen als Beschäftigte außerhalb der Leiharbeit.‘ Mit diesem Bericht, der alle Gesetzlichen Krankenkassen und deren Versicherte erfasst, wird jetzt hoffentlich Schluss damit sein, dass einzelne Kassen auf Kosten unserer Branche Schlagzeilen machen. Und auch so mancher in der Politik sollte endlich zur Kenntnis nehmen, dass Zeitarbeit eben nicht krank macht. Auf jeden Fall ist jetzt ein Vorurteil widerlegt, das immer wieder als ‚Grund‘ für weitere Einschränkungen der Branche herangezogen wird!“

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