BAP zu aktuellen Themen der Branche im Austausch mit EU-Kommissionsleiter Kühnel

v.l.n.r.: Richard Nikolaus Kühnel, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Ute Schoras, BAP-Vizepräsidentin und Mitglied des Arbeitskreises Internationales, und Michael Kersten, Beauftragter des BAP für Europa und Internationales in Berlin. Foto: BAP

Auf Initiative des Arbeitskreises Internationales des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) trafen sich in der vergangenen Woche Richard Nikolaus Kühnel, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Ute Schoras, BAP-Vizepräsidentin und Mitglied des Arbeitskreises Internationales, und Michael Kersten, Beauftragter des BAP für Europa und Internationales in Berlin. Das Gespräch fand in Ergänzung regelmäßiger sozialer-strukturaler Dialoge zur Zeitarbeit statt, die der BAP als einziger deutscher Verband der Branche auf internationaler Ebene vorantreibt.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), die zum 1. April 2017 in Deutschland in Kraft treten werden. Schoras und Kersten schilderten dem Vertreter der EU-Kommission, welche Auswirkungen die Gesetzesänderungen in der Zeitarbeit auf die Branche haben werden und vor welchen Herausforderungen die Branche steht. So herrsche derzeit eine große Verunsicherung bei Personaldienstleistern und Kundenunternehmen, was nicht zuletzt einer fehlenden Definition von Equal Pay geschuldet sei. Außerdem wurde die Revision der Entsenderichtlinie thematisiert, aus der sich neue Beschränkungen der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerüberlassung ergeben können. Auch zum Thema „Zukunft der Arbeit“ tauschten sich die BAP-Vertreter des Arbeitskreises Internationales mit EU-Kommissionsleiter Kühnel aus. So stand besonders das kurz zuvor erschienene „Weißbuch zur Zukunft Europas“ der EU-Kommission auf der Agenda.

Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer eine mögliche Partnerschaft des BAP im EURES-Netzwerk, der europäischen Jobplattform zur Vermittlung von Arbeitskräften.

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Tobias Hintersatz
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