BAP wendet sich entschieden gegen Diskriminierung der Zeitarbeit bei der Arbeitsvermittlung

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) wehrt sich gegen die Arbeitsvermittlung zweiter Klasse in die Zeitarbeit.

Anlässlich der aktuellen Debatte um die Jobvermittlung von Zeitarbeitnehmern in der Bundesagentur für Arbeit erklärt Volker Enkerts, Präsident des  BAP: „Es kann nicht sein, dass die Vermittlung von Zeitarbeit zur Vermittlung zweiter Klasse wird. Wir nehmen es nicht hin, dass in Zukunft eine Diskriminierung von Zeitarbeit geplant ist. Gerade die Kooperationsvereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit ist Ausdruck dafür, dass ein Zeitarbeitsunternehmen genauso behandelt werden muss, wie jedes andere Unternehmen auch. Doch nun sollen die Anfragen der Zeitarbeitsfirmen unattraktiver gemacht werden. Das können wir nicht akzeptieren. Natürlich haben wir eindeutig eine Integrationsfunktion, wenn es darum geht Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Anfang November 2012 hat die Bertelsmann Stiftung in ihrer aktuellen Studie zum Thema Zeitarbeit nachgewiesen, dass Arbeitslose durch eine Tätigkeit in der Zeitarbeit ihre Chancen, zukünftig überhaupt in Arbeit zu sein, offensichtlich bedeutend und nachhaltig verbessern. Dies unterstreicht den arbeitsmarktpolitischen Beitrag der Zeitarbeit in Deutschland.“

Zeichenzahl: 1.128 (inkl. Leerzeichen)

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