BAP-Regionaltreffen Ost: Gelungener Austausch zu aktuellen Themen

Personalvermittlung nimmt an Bedeutung zu / Zoll informiert über Prüfmaßnahmen und deren Bedeutung für die Zeitarbeit

Gastrednerin Nicole Truchseß referierte beim Regionaltreffen Ost zum Thema Personalvermittlung. Foto: BAP

Am Dienstagabend trafen sich Vertreter von Mitgliedsunternehmen des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) aus der Region Ost in Berlin. Eingeladen in die Räumlichkeiten der Vertretung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt hatte der Regionalsprecher Ost Jörg Hoffmann.

Auf der Agenda standen Vorträge zu den Themen „Personalvermittlung – für mehr Geschäft in der Zukunft“ sowie „Der Zoll und die Zeitarbeit“. Nach der Begrüßung durch Hoffmann verfolgten die interessierten Gäste zuerst die Ausführungen von Nicole Truchseß, einer ausgewiesenen Expertin auf dem Gebiet der Zeitarbeit und Personalvermittlung. Truchseß schilderte die grundlegenden Prozesse, die notwendig sind, um die Personalvermittlung in die Geschäftsprozesse der Arbeitnehmerüberlassung sinnvoll zu integrieren. Der Bereich Personalvermittlung wird nach einhelligen Aussagen der Teilnehmer mehr an Bedeutung gewinnen. Neben praktischen Tipps zum Einstieg beim Kunden und Vertrieb referierte Truchseß über weitere Möglichkeiten moderner Personallösungen und verwies auf den „Thementag Personalvermittlung“ am 9. November in Berlin. Interessierte können sich auf der Veranstaltung über aktuelle Trends in der Personalvermittlung informieren.

Im Anschluss gaben Jana Lübbecke, Regierungsrätin in der Bundesfinanzdirektion Mitte, sowie Axel Osmenda, Zolloberamtsrat der Dienststelle Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Berlin, Einblicke in die Arbeit des Zolls. Zum 1. Januar 2016 wird die Generalzolldirektion ihre Tätigkeit aufnehmen und weitere 1.600 Beamte einstellen. Lübbecke und Osmenda berichteten, was die Umstrukturierung der Behörde für die Zeitarbeit bedeutet und erläuterten, wie der Zoll Unternehmen beispielsweise auf Einhaltung der Mindestlohnzahlungen oder Arbeitsbedingungen prüft. Auch zu den Rechten und Pflichten der Personaldienstleistungsunternehmen gaben Osmenda und Lübbecke bereitwillig Auskunft. Bei den bis Ende Juli geprüften Betrieben – rund 25.000 – wurden bislang keine Verstöße hinsichtlich der Mindestlohnkontrollen in der Zeitarbeitsbranche festgestellt.

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Doris Droste
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