BAP-Präsident Lazay: Zeitarbeitsbranche ist ein strategisch wichtiger Partner des Arbeitsmarktes.

Sebastian Lazay, BAP-Präsident / Foto: Steffen Jänicke

Zu den Ergebnissen des Arbeitsmarktberichts Juni 2019 der Bundesagentur für Arbeit (BA) erklärt Sebastian Lazay, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister  e. V. (BAP):

„Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass sich die konjunkturelle Eintrübung auch am deutschen Arbeitsmarkt bemerkbar macht. Wie viele andere Branchen sind auch die Personaldienstleister von dieser Entwicklung betroffen, wobei wir als Frühindikator schon seit längerem rückläufige Zahlen bei den Beschäftigten in unserer Branche feststellen mussten.

Umso ärgerlicher ist es, dass die Politik die guten Zeiten nicht genutzt hat, um für diesen Fall vorzusorgen. Statt also die Zeitarbeitsbranche gesetzlich immer weiter zu regulieren, sollte sie von der Politik als strategisch wichtiger Partner des deutschen Arbeitsmarktes anerkannt werden. Nur so kann sie auch in konjunkturell raueren Zeiten ihre Kernkompetenz ausüben, nämlich sowohl für gut- als auch für weniger qualifizierte Menschen einen passenden Arbeitsplatz zu finden.“

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