13. Branchenforum Personaldienstleistung: „Neuordnung der Zeitarbeit – was kommt auf die Hamburger Personaldienstleister zu?“

BAP-Präsident Volker Enkerts und BAP-Vizepräsident Sebastian Lazay vertraten die Verbandspositionen bei der Hamburger Branchenveranstaltung zu den Vorhaben der großen Koalition

Podiumsdiskussion beim Hamburger Branchenforum (v.l. n.r.): Sebastian Lazay (BAP), Katja Karger (DGB), Marcel Speker (iGZ), Petra Lotzkat (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration) und Volker Tschirch (AGA)

Die große Koalition plant laut Koalitionsvertrag, die Regelungen zur Zeitarbeit zu überprüfen. Besonders der Begriff „vorübergehende“ Überlassung wird konkretisiert werden. Welche Auswirkungen haben die Vorhaben der großen Koalition auf die Branche? Was bedeutet dies insbesondere für die Hamburger Zeitarbeitsunternehmen? Dies waren die Themen des 13. Hamburger Branchenforums Personaldienstleistung, das am 11. September 2014 in der Handelskammer Hamburg stattfand. Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) haben die Hamburger Personaldienstleister zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Der BAP-Präsident Volker Enkerts, der Mitglied des Ausschusses für Dienstleistungswirtschaft der Handelskammer Hamburg und Geschäftsführer der FLEX-TIME GmbH Personaldienstleistungen ist, begrüßte die ca. 250 Gäste. Es folgte ein Vortrag von Dr. Sven Hallscheidt (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) über die bundespolitischen Initiativen zur Zeitarbeit und Position des DIHK.

Auf dem Podium wurde im Anschluss rege diskutiert. Sebastian Lazay, BAP-Vizepräsident und Geschäftsführer von Extra-Personalservice GmbH, vertrat die Positionen der Branche. „Wir brauchen keine neuen Vorgaben aus Berlin“, äußerte Sebastian Lazay, „mit unseren Tarifverträgen hat die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) mehrfach bewiesen, dass wir praktikable Antworten für die Fragen unserer Branche finden können.“ So wies Lazay darauf hin, „dass die geplante Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten vor allem den Mitarbeitern schaden wird“. Mit auf dem Podium saßen Petra Lotzkat, Leiterin des Amts für Arbeit und Integration der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Katja Karger, Vorsitzende DGB Hamburg, sowie Volker Tschirch, Hauptgeschäftsführer AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V.

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Gesa Kok
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