11. Branchenforum Personaldienstleistung in Hamburg: „Neue Gehaltsmodelle in der Zeitarbeit – Herausforderungen für Personaldienstleister“

BAP-Vizepräsident Sebastian Lazay (3.v.l.) diskutiert auf dem Podium mit IG Metall-Bundesvorstandsmitglied Helga Schwitzer (1.v.l.), Hans-Arthur Wilker, Mitglied der Geschäftsleitung der Meyer-Werft in Papenburg und iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (4.v.l.).

Die ab November 2012 fälligen Branchenzuschläge in der Zeitarbeit werden die Branche verändern. Sowohl die Kunden der Zeitarbeit als auch die Personaldienstleister selbst stehen vor großen Veränderungen. Einfache Tätigkeiten werden zwar nach wie vor eine wichtige Rolle spielen, doch Zeitarbeit wird in Zukunft noch stärker als bisher als Dienstleister im Facharbeiterbereich in Anspruch genommen werden. Zudem wird gerade in diesem Segment Qualifizierung immer wichtiger, um passgenauer die Zeitarbeitnehmer in den Kundenbranchen einsetzen zu können. Dies sind die Kernergebnisse des gestrigen 11. Branchenforums Personaldienstleistung in der Hamburger Handelskammer. Eingeladen hatten dazu die Kammer und die beiden großen Branchenverbände der Zeitarbeit, der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Die beiden Branchenvertreter, BAP-Vizepräsident Sebastian Lazay und iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz, diskutierten auf dem Podium mit IG Metall-Bundesvorstandsmitglied Helga Schwitzer und Hans-Arthur Wilker, Mitglied der Geschäftsleitung der Meyer-Werft in Papenburg als Vertreter der Zeitarbeitskunden vor etwa 280 Gästen. Lazay betonte in der Diskussionsrunde: „Der Anteil der wissensintensiven Arbeiten wird massiv zunehmen. Die Nachfrage nach hochqualifizierten Beschäftigten wird wachsen.“ Stolz machte außerdem deutlich: „Die Branchenzuschläge machen die Zeitarbeit für Mitarbeiter attraktiver und die Motivation steigt. Das wird sich auch bei den Kunden in der Produktivität der Mitarbeiter bemerkbar machen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass letztlich durch die Branchenzuschläge die Branche insgesamt gewinnen wird.“

Beide stellten fest: Bildung und permanente Weiterbildung werde eine der wichtigsten Aufgaben der Branche. Was schon heute für die Zeitarbeitsunternehmen gelte, werde sich in den kommenden Jahren weiter verstärken. Daher sei es enorm wichtig, die unterschiedlichen Talente der Menschen zu nutzen – und systematischer zu fördern.

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Tobias Hintersatz
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