„Praxistest Zeitarbeit“ in Dortmund: CDU-Bundestagsabgeordneter Thorsten Hoffmann informiert sich über Zeitarbeit

JOBPOWER-Geschäftsführer Joachim Pomorin (l.) mit dem Bundestagsabgeordneten Thorsten Hoffmann (r.) Foto: Stefan Fercho

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thorsten Hoffmann, Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, besuchte im Rahmen der Aktion „Praxistest Zeitarbeit“ des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) das Mitgliedsunternehmen JOBPOWER Personaldienstleistungs GmbH. JOBPOWER-Geschäftsführer Joachim Pomorin begrüßte den Bundestagsabgeordneten in der Dortmunder Niederlassung des Unternehmens.

Nachdem Pomorin einen generellen Überblick über die Branche gab, lag der Fokus des Gesprächs schnell auf den Gesetzesänderungen in der Zeitarbeit, die ab dem 1. April 2017 gelten werden. Der Geschäftsführer schilderte dem Bundestagsabgeordneten, welche Auswirkungen die Einführung von Equal Pay nach neun Monaten sowie die Festlegung der Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate sowohl auf Zeitarbeitsunternehmen als auch deren Kunden haben werden. Dies gilt insbesondere für die Equal Pay-Regelung, die keine handhabbare Definition aufweist und daher zu massiver Rechtsunsicherheit führen wird. Und auch bei der Höchstüberlassungsdauer kritisierte Pomorin, dass diese zu weniger Flexibilität führen und klassische Vertretungen wie bei Krankheit oder Pflegezeit kaum mehr möglich sein werden. „Letztendlich sind die Mitarbeiter hierbei die Verlierer“, so Pomorin.

Im Anschluss an das Gespräch erhielt der Bundestagsabgeordnete die Gelegenheit, das Kundenunternehmen ID Logistics GmbH zu besuchen. Dabei standen Gespräche mit den Mitarbeitern im Hinblick auf deren Arbeitssituation im Mittelpunkt. Hoffmann zog am Ende das Fazit: „Zeitarbeit hat oft keinen guten Ruf, deswegen war es mir wichtig, einen praktischen Einblick zu bekommen. Häufig ist die Zeitarbeit der erste Schritt auf dem Weg zu einer Festeinstellung. Dabei müssen die Zeitarbeitsfirmen darauf achten, dass der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit nach einer Übergangs- und Einarbeitungszeit eingehalten wird. Zeitarbeit darf für die einzelnen Arbeiter kein Dauerzustand werden. Das Konzept und die Kompetenz von JOBPOWER Dortmund haben mir gezeigt, dass das Unternehmen sich an die Spielregeln hält und ein fairer Partner für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist.“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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