„Praxistest Zeitarbeit“ in Bocholt: SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte informiert sich über Zeitarbeit

v.l.n.r.: Justiziar Anees Butt (l.) mit der Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte (m.) und dem euregio-Niederlassungsleiter Tobias Wellmann (r.). Foto: Büro MdB Schulte

Die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte besuchte kürzlich das Zeitarbeitsunternehmen euregio Personaldienstleistungen GmbH in ihrem Wahlkreis in Bocholt. Im Rahmen der Aktion „Praxistest Zeitarbeit“ des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) erhielt Schulte die Möglichkeit, Einblicke in die tägliche Arbeit eines Personaldienstleisters zu gewinnen und sich über die Belange der Branche auszutauschen.

Das Gespräch zwischen Schulte, euregio-Geschäftsführer Neno Pajic, dem Bocholter Niederlassungsleiter Tobias Wellmann sowie deren Justiziar Anees Butt drehte sich hauptsächlich um die anstehenden Gesetzesänderungen der Bundesregierung in der Zeitarbeit. Die Festlegung einer Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate und die gleichzeitige Einführung von Equal Pay nach neun Monaten dürften laut Pajic kaum im Interesse der Zeitarbeitnehmer sein, da diese „zu Lasten der Beschäftigten gehen“ könnten. So würde der Zeitarbeitnehmer seine Equal Pay-Bezüge verlieren, müsste er das Einsatzunternehmen nach 18 Monaten wieder verlassen. Butt bezeichnete die gleichzeitige Festlegung der Höchstüberlassungsdauer und die Einführung von Equal Pay als „kontraproduktiv“.

Die Unternehmer informierten MdB Schulte im weiteren Gesprächsverlauf auch über die Integrationsleistung der Zeitarbeitsbranche. „Für viele Menschen sind wir der Einstieg, die Brücke in das Berufsleben und eine selbstbestimmte Zukunft, beispielsweise auch für Flüchtlinge. Leider gibt es in Bezug auf Flüchtlinge zu oft zu viele bürokratische Hürden, als dass wir den Menschen zeitnah in Brot und Arbeit bringen dürfen“, erklärte Wellmann.

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Gesa Kok
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