„Praxistest Zeitarbeit“ in Aachen: CDU-Bundestagsabgeordneter Rudolf Henke informiert sich über Zeitarbeit

MdB Rudolf Henke (l.) mit Anja Pütz, Niederlassungsleiterin von Tyrell Personalservice GmbH in Aachen (m.), und Tyrell-Geschäftsführer Dr. Rainer de la Haye (r.) beim „Praxistest Zeitarbeit“ des BAP in Aachen. Foto: Büro MdB Henke

Im Rahmen der Aktion „Praxistest Zeitarbeit“ des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke, der seit 2009 Mitglied des Vorstands der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, über Zeitarbeit. Bei einem Besuch des BAP-Mitgliedsunternehmens Tyrell Personalservice GmbH in Aachen sprach der CDU-Politiker mit Tyrell-Geschäftsführer Dr. Rainer de la Haye und der Niederlassungsleiterin Anja Pütz über die anstehenden Gesetzesänderungen in der Zeitarbeit.

De la Haye und Pütz gaben Henke zunächst einen Überblick über das Unternehmen, das sich neben dem Einsatz von Zeitarbeit auf die Personalvermittlung für Fach- und Führungskräfte im medizinischen Bereich spezialisiert hat, um ihm dann einen Einblick in die Arbeit eines Personaldienstleisters zu geben. Im Anschluss tauschten sich der Bundestagsabgeordnete und die Vertreter des Personaldienstleisters über die Gesetzesänderungen in der Arbeitnehmerüberlassung aus, die ab dem 1. April 2017 in Kraft treten werden. Kernpunkte der Gesetzesänderungen sind die Festlegung einer Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate sowie die Einführung von Equal Pay nach neun Monaten. De la Haye machte in dem Gespräch mit Henke deutlich, dass es in Zeiten des Fachkräftemangels nicht einfacher werde, qualifiziertes Personal zu finden, wenn feststeht, dass der Einsatz im Kundenunternehmen bereits nach 18 Monaten wieder beendet sein wird. Auch die Einführung von Equal Pay werde zu einem deutlichen Mehraufwand sowohl bei den Personaldienstleistern als auch deren Kundenunternehmen führen und sei keineswegs rechtssicher. Henke machte in dem Gespräch deutlich, dass „eine noch genauere gesetzliche Definition der Equal-Pay-Regelung vor dem Hintergrund der europäischen Leiharbeitsrichtlinie kaum möglich war.“

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Gesa Kok
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