Weiterbildung zu digitalen Themen gewinnt für deutsche Unternehmen immer mehr an Bedeutung

Thomas Hetz, BAP-Präsident

Die Weiterbildung der Beschäftigten zu digitalen Themen befindet sich weiterhin auf dem Vormarsch. In einer Studie des TÜV-Verbandes und des Digitalverbandes Bitkom gaben nahezu zwei Drittel der deutschen Unternehmen (63 Prozent) an, dass sie ihre Mitarbeiter entsprechend weiterbilden. Noch vor zwei Jahren boten lediglich 36 Prozent der Unternehmen entsprechende Schulungsmaßnahmen an, damit die Beschäftigten digitale Kompetenten erwerben und vertiefen können. Die Unternehmen scheinen also zunehmend erkannt zu haben, dass eine moderne Weiterbildungskultur ein zentraler Schlüssel dafür ist, um die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die digitale Transformation voranzutreiben. 

Dementsprechend erklärten 78 Prozent der Befragten, dass digitale Kompetenzen zukünftig genauso wichtig werden wie soziale oder fachliche Kompetenzen. Für immerhin 18 Prozent werden die digitalen Kompetenzen sogar zur bedeutendsten Fähigkeit von Arbeitnehmern. Eine gute Qualifikation und die Bereitschaft zu einer stetigen Weiterqualifizierung sichern dadurch langfristig die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Problematisch sind jedoch vor allem die Tatsachen, dass laut Studie mit 57 Prozent die überwiegende Mehrheit der Unternehmen keine Strategie für die Vermittlung digitaler Kompetenzen besitzt und mehr als jedes fünfte Betrieb (21 Prozent) gar nicht weiterbildet.

„Um den digitalen Wandel bewältigen zu können und den Mitarbeitern die erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln, sind in Zukunft mehr denn je qualitativ hochwertige Weiterbildungen vonnöten“, betont Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP). Auch die BAP-Akademie befasst sich intensiv mit diesem Thema und bietet im Rahmen ihres Seminarprogramms unter anderem Schulungen zur Personalentwicklung im digitalen Zeitalter an. Weitere Informationen zu den vielfältigen Angeboten der BAP-Akademie finden Sie hier.    

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