PwC-Studie: KI wirkt sich in Wellenbewegungen auf den Arbeitsmarkt aus

Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) steht der Arbeitsmarkt vor gravierenden Veränderungen ausgelöst durch Künstliche Intelligenz. Drei größere Wellen bzw. Entwicklungen werden in den kommenden Jahrzehnten auf die Beschäftigungsstruktur einwirken und auch die Geschlechter unterschiedlich hart treffen.

Als erstes werden Maschinen einfache Rechenaufgaben sowie die Analyse von strukturierten Daten übernehmen. Diese sog. „Algorithmus-Welle“, die in Form von Computerprogrammen bereits voll im Gange ist, wird Schritt für Schritt allgemeine Bürotätigkeiten ersetzen. Die zweite Entwicklung, die ebenfalls in Ansätzen bereits zu erkennen ist, sorgt dafür, dass Maschinen wiederholbare Aufgaben übernehmen („Steigerungs-Welle“). Sie kommunizieren untereinander und analysieren unstrukturierte Daten. Anwendungsbeispiele sind im Bereich Warenlager zu finden oder aber auch im Befüllen von Regalen im Einzelhandel. Die zweite Welle werde aber auch die Finanz- und Versicherungsbranche hart treffen. Durch die ersten beiden Wellen seien insbesondere Frauenbeschäftigungen betroffen, konstatieren die Autoren. Laut der Studie müssen 23 Prozent von ihnen sogar um ihren Job fürchten. Die „Autonomie-Welle“ werde dagegen eher die Männer-Jobs treffen, wenn in den 2030er Jahren Maschinen auch Probleme in dynamischen Alltagssituationen selbstständig lösen können. Selbstfahrende Autos seien hier als Beispiel zu nennen. Jeder dritte Männer-Job (34 Prozent) stehe bis zum Jahr 2035 auf dem Spiel, so die Experten. Bei Männern unter 25 Jahren sei fast jeder zweite Job (46 Prozent) gefährdet.

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Tobias Hintersatz
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