ifo: Erhebliche Eintrübung des Weltwirtschaftsklimas

Das Weltwirtschaftsklima gibt zunehmend Anlass zur Sorge. Nach Angaben des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. verzeichnete der Indikator im dritten Quartal 2018 eine deutliche Verschlechterung und sank von 16,5 auf 2,9 Punkte. Bei der Lagebeurteilung der Experten hält der negative Trend ebenfalls an, denn er ging von 27,4 Punkten im zweiten Quartal 2018 auf nun 17,5 Punkte zurück. Auch die Konjunkturerwartungen sanken massiv. Lagen sie im Vorquartal noch bei 6,1 Punkten, sanken sie im aktuellen Quartal auf -10,6 Punkte.

Durch den laufenden Zollstreit zwischen den USA und China und dem erwarteten Rückgang der weltweiten Investitionstätigkeit verschlechterte sich laut ifo das aktuelle Wirtschaftsklima in fast allen Regionen der Welt. So war eine negative Entwicklung bei der Beurteilung der aktuellen Lage und der Erwartungen nicht nur in Europa, sondern auch in China, Lateinamerika und den asiatischen Schwellenländern zu verzeichnen. Auch in den USA gingen die Erwartungen an die Weltkonjunktur merklich zurück. Zu einer positiven Lageeinschätzung hinsichtlich der Entwicklung des Weltwirtschaftsklimas kamen im dritten Quartal 2018 hingegen nur die GUS-Staaten, der Nahe Osten und Nordafrika.

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