IAB: Neuer Rekordstand: 1,2 Millionen offene Stellen

Laut repräsentativer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gab es bundesweit im vierten Quartal 2017 rund 1.183.000 offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Vergleich zum vierten Quartal 2016 mit 1.055.000 offenen Stellen erhöhte sich die Zahl um 128.000. Die Zahl der offenen Stellen stieg um 85.000 gegenüber dem dritten Quartal 2017. Rund 918.000 offene Stellen waren im vierten Quartal 2017 in Westdeutschland zu vergeben und in Ostdeutschland rund 265.000.

Die Personalnachfrage im Verarbeitenden Gewerbe und im Bausektor stieg am stärksten: Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes verzeichneten einen Zuwachs von 35 Prozent – rund 161.000 offene Stellen – im vierten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahresquartal. Einen Anstieg von 24 Prozent – rund 98.000 offene Stellen – gab es gegenüber dem Vorjahresquartal im Bausektor.

Auf 2,0 sank die Arbeitslosen-Stellen-Relation für Gesamtdeutschland. In West- sowie Ostdeutschland wurde der niedrigste Wert seit 25 Jahren erreicht: durchschnittlich 194 Arbeitslose je 100 offene Stellen in Westdeutschland und 225 Arbeitslose je 100 offene Stellen in Ostdeutschland. IAB-Forscher Alexander Kubis schließt daraus, dass verbesserte Arbeitsmarktchancen für Bewerber bestünden, dies aber auch steigende Herausforderungen für die Arbeitgeber bei der Personalrekrutierung bedeuten.

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Tobias Hintersatz
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