DGB-Index Gute Arbeit 2018: Kritische Bewertungen der Beschäftigten bei den Arbeitsbedingungen

Vorgestellt wurde heute das Ergebnis des DGB-Index Gute Arbeit 2018, welcher die Arbeitsqualität am Urteil der Beschäftigten über ihre Arbeitsbedingungen misst. Dazu dienen auf bundesweit repräsentativer Ebene die jährlich stattfindenden Umfragen. Trotz positiver Konjunktur und guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt bewerten die Beschäftigten in Deutschland ihre Arbeitsbedingungen kritisch. Insbesondere bei der Arbeit mit Menschen, weisen Beschäftigte besondere psychische und emotionale Belastungen auf.

Mit 63,2 Punkten weist das 2018 ermittelte Ergebnis für die Qualität der Arbeitsbedingungen nur eine unwesentliche Abweichung zum Jahr 2017 auf, indem ein Ergebnis von 63,3 Punkten errechnet wurde. Im Jahr 2016 lag der Indexwert bei 62,6 Punkten. Mit »Gute Arbeit« (80 bis 100 Punkte) wurden bei 13 Prozent der Beschäftigten die Arbeitsbedingungen bewertet, im »oberen Mittelfeld« (65 bis 79 Punkte) lag die Bewertung bei 36 Prozent, im »unteren Mittelfeld« (50 bis 64 Punkte) bei 32 Prozent und 19 Prozent haben »schlechte Arbeit« (weniger als 50 Punkte) bei der Umfrage angegeben.

Der Index liefert auch im Bereich der Altersvorsorge bedenkliche Daten: 45 Prozent der Beschäftigten rechnen damit, dass ihre Rente nicht genügen wird. Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender, erklärt dazu, dass die Signale ernst genommen werden müssen und weitere Maßnahmen benötigt werden, die das Rentenniveau anheben und den Sinkflug der gesetzlichen Rente dauerhaft stoppen.

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