Eurostat: Inflation im Euroraum im Dezember 2016 um 1,1 Prozent höher

Die Inflation im Euroraum hat im Dezember 2016 deutlich zugelegt. Nach Angaben der Statistikbehörde der Europäischen Union (EU), Eurostat, stiegen die Verbraucherpreise um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während es im November nur 0,6 Prozent gewesen waren. Damit wurde dem „Tagesspiegel“ zufolge die höchste Inflationsrate seit 2013 erzielt. Auch in Deutschland erhöhte sich die Inflation auf 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte.

Getragen wurde der Anstieg der Inflation vor allem von höheren Energiepreisen, die Eurostat zufolge „im Dezember die höchste jährliche Rate“ mit einem Plus von 2,5 Prozent aufwiesen. Laut „Tagesspiegel“ waren die Ölpreise zuvor gefallen. Gleichzeitig legten die Verbraucherpreise für Dienstleistungen sowie für Lebensmittel, Alkohol und Tabak jeweils spürbar um 1,2 Prozent zu. Mit dem Preisanstieg kommt die Inflation der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) näher, die für den Euroraum eine Inflationsrate von knapp 2,0 Prozent anstrebt.

Die Werte für den Euroraum werden auch durch den Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland getragen. Gemessen am Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich die Inflation in Deutschland im Dezember 2016 sogar auf 1,7 Prozent. Im Vormonat lag diese noch bei 0,8 Prozent. Auch hier sorgten Preisanstiege bei Energie um 2,5 Prozent und Dienstleistungen um 1,5 Prozent für eine höhere Inflationsrate.

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