10 Jahre PDK-Ausbildung: BAP-Vizepräsident Oberste-Beulmann feiert mit Kölner Berufskolleg

BAP-Vizepräsident Wilhelm Oberste-Beulmann

BAP-Vizepräsident Wilhelm Oberste-Beulmann mit Dr. Barbara Wolf vom Berufskolleg Südstadt Köln

Sommer 2008: Der Ausbildungsberuf für Personaldienstleistungskaufleute (PDK) startet deutschlandweit an vielen Berufsschulen. Das Berufskolleg Südstadt in Köln war ein Bildungsträger der ersten Stunde und verzeichnete gleich zu Beginn 44 Anmeldungen: „Das waren weit mehr als gedacht, wir mussten sogar in aller Eile ein zusätzliches Team bilden“, erinnert sich die Ansprechpartnerin, Dr. Barbara Wolf. „Dazu absolvierten vier Kolleginnen und Kollegen, die in den Kernfächern unterrichten sollten, Praktika in Ausbildungsbetrieben der Zeitarbeit, um sich fachspezifisches Know-how zu verschaffen.“

Gefragt und reich an Perspektiven

Der enge Kontakt zu den Unternehmen hält sich bis heute, denn die Ausbildung ist stark auf die Praxis ausgerichtet. Ein Grund weshalb bei der offiziellen Feierstunde zum PDK-Jubiläum am Berufskolleg Südstadt auch viele Ausbildungsbetriebe vertreten waren, einige von ihnen Mitgliedsunternehmen beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP). „Wir freuen uns sehr, dass sich der Ausbildungsberuf in seinem ersten Jahrzehnt in der Bildungslandschaft fest etabliert hat“, so BAP-Vizepräsident Wilhelm Oberste-Beulmann. Ein Wunder sei das nicht, denn Personalexperten seien nicht nur gefragt, sondern haben beachtliche Perspektiven. „Für die zukünftigen Personaldienstleister gibt es gute Aufstiegschancen und zahlreiche Möglichkeiten der Spezialisierung für bestimmte Aufgaben.“ Personaldisponent, Teamleiter, Personalreferent, Niederlassungsleiter, Personalleiter oder Geschäftsführer – abhängig von entsprechender Weiterqualifizierung und Berufserfahrung sei beinah alles möglich, so Oberste-Beulmann. Gute Aussichten für die Auszubildenden, denen im Rahmen der Feierstunde im Berufskolleg Südstadt ihre Abschlusszeugnisse überreicht worden sind.

Über den Ausbildungsberuf PDK

Der Ausbildungsberuf Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau ist von den Vorgängerverbänden des BAP (AMP und BZA) gemeinsam mit dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) initiiert worden. Am 1. August 2008 startete er mit rund 1300 Auszubildenden. Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau ist ein staatlich anerkannter Beruf. Die Abschlussprüfung wird vor den Industrie- und Handelskammern (IHKs) abgelegt. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite www.alle-achtung.info.

Über die Qualifikation „Geprüfte/r Personaldienstleistungsfachwirt/in“

Mit dem Fortbildungsabschluss „Geprüfte/r Personaldienstleistungsfachwirt/in" verfügt die Personaldienstleistungsbranche seit 2011 über eine Weiterbildung, die dem Meister im Handwerk entspricht und Aufstiegschancen zur kaufmännischen Führungskraft eröffnet. Der berufsbegleitende Lehrgang der Deutschen Angestellten-Akademie wird in Zusammenarbeit mit dem BAP angeboten. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

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