ZEW-Indikator: Wirtschaftsaussichten in Deutschland haben sich im April verbessert

Die Konjunkturerwarten deutscher Finanzexperten haben sich im April zum zweiten Mal in Folge aufgehellt. Mit einem Anstieg des Stimmungsbarometers des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) um 6,9 Punkte weist der Index im April einen Wert von 11,2 Punkten auf, während Volkswirte dem „Focus“- Magazin zufolge lediglich 8,0 Punkte prognostiziert hatten.

„Überraschend positive Wirtschaftsnachrichten aus China dürften die Stimmung unter den Finanzmarktexperten aufgehellt haben“, beurteilt Prof. Dr. Sascha Steffen, Leiter des Forschungsbereichs „Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement“ am ZEW, die Aussichten für Deutschland. Steffen schränkt allerdings ein, dass „die anhaltende Wachstumsschwäche Chinas und anderer wichtiger Schwellenländer jedoch eine Belastung für die deutsche Exportwirtschaft“ bleiben würde und sich auch ein möglicher Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) „belastend“ auswirken könne. Die ZEW-Forscher untersuchten außerdem die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland. Hier musste der entsprechende Index ein Minus in Höhe von 3,0 Punkten verkraften, womit dieser nun bei 47,7 Punkten liegt.

In Hinblick auf die Eurozone entwickelten sich die Konjunkturerwartungen ebenfalls positiv. Der Erwartungsindikator legte dem ZEW zufolge um 10,9 Punkte auf 21,5 Punkte zu. Dagegen hat sich der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum „im April 2016 um 0,3 Punkte auf minus 12,1 Punkte verschlechtert“, heißt es weiter beim ZEW.

Wichtiger Hinweis:
Die Weitergabe der persönlichen LogIn-Daten an Dritte ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung behält sich der BAP entsprechende rechtliche Schritte vor.

Artikel teilen:

zurück

Pressekontakt

Photo of Doris  Droste

Doris Droste
Leiterin der Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 30 206098 -30
Fax +49 30 206098 -39