ZEW-Index: Konjunkturelle Lage in Deutschland verbessert sich

Die Erwartungen deutscher Finanzexperten zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland haben sich im August dieses Jahres wieder verbessert. Das Stimmungsbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Mannheim legte im Vergleich zum Vormonat um 7,3 Punkte zu und weist nun einen Stand von 0,5 Punkten auf.  Im Vormonat war das Stimmungsbarometer „kräftig“ gesunken – nach Angaben des „Spiegels“ auf minus 6,8 Punkte. Grund dafür waren die Befürchtungen der Börsenexperten für die deutsche Wirtschaft im Zuge des Referendums um den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU).

„Die ZEW-Konjunkturerwartungen erholen sich etwas vom Brexit-Schock“, kommentiert ZEW-Präsident Professor Achim Wambach die positiven Ergebnisse für August 2016. Der Konjunkturausblick werde dem Institutsleiter zufolge nach wie vor durch „politische Risiken innerhalb und außerhalb der Europäischen Union“ und die Unsicherheiten im Hinblick auf die „Widerstandsfähigkeit des EU-Bankensektors“ gedämpft, heißt es beim ZEW.

Wie das Mannheimer Institut weiter mitteilt, verbesserten sich auch die Prognosen für die Eurozone. „Der Erwartungsindikator legt um 19,3 Punkte auf 4,6 Punkte zu“, schreiben die ZEW-Forscher. Im Hinblick auf die aktuelle Konjunkturlage in der Eurozone wurde zudem ein Anstieg von 2,1 Punkten auf minus 10,3 Punkte verzeichnet. Gleichzeitig bewerteten die Finanzexperten die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland: Hier stieg der Indikator um 7,8 Punkte auf einen Wert von 57,6 Zähler.

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Doris Droste
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