Statistisches Bundesamt: Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2016 gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland legte in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 43,1 Millionen zu. Damit waren im Vergleich zum Vorjahr 1,3 Prozent oder 533.000 Personen mehr mit Arbeitsort in Deutschland berufstätig. Anstiege wurden hauptsächlich im Dienstleistungsbereich verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung vorläufiger Berechnungen ermittelte.

Obwohl die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal dieses Jahres gegenüber dem Vorquartal um 384.000 oder 0,9 Prozent zurückging, habe sich „die gute Entwicklung der Erwerbstätigkeit zum Jahresbeginn fortgesetzt“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung der Behörde. Der Rückgang sei trotz der jahreszeitlich bedingten Schwankungen jedoch geringer ausgefallen „als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (– 462 000 Personen)“. Rechnet man diese Schwankungen heraus, ergibt sich sogar ein Zuwachs zwischen Januar und März von 181.000 Personen auf dem Arbeitsmarkt.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal sorgte vor allem die anhaltende Nachfrage nach Mitarbeitern im Bereich der Dienstleistungen für den Anstieg. „Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne innerhalb der Dienstleistungsbereiche gab es bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit einem Plus von 177 000 Personen (+ 1,7 %), gefolgt von den Unternehmensdienstleistern mit + 150 000 Personen (+ 2,7 %) sowie dem Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit + 144 000 Personen (+ 1,5 %)“, schreibt das Statistische Bundesamt. Gleichzeitig erhöhten sich die Beschäftigtenzahlen im Produzierenden Gewerbe um 16.000 und im Baugewerbe um 25.000. Gesunken ist der Wert hingegen in der „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ - mit einem Rückgang von 19.000.

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Doris Droste
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