Statistisches Bundesamt: Unternehmensinsolvenzen rückläufig

Im August dieses Jahres meldeten 1.807 Unternehmen Insolvenz bei den deutschen Amtsgerichten an – 9,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) hervorgeht. In den beiden vorhergehenden Monaten waren die Unternehmenspleiten noch angestiegen – im Juli um 3,6 Prozent und im Juni um 11,2 Prozent. Außerdem verzeichnete die Behörde 8.132 Insolvenzen „übriger Schuldner“, davon 6.150 bei Verbrauchern und 1.712 bei ehemals selbstständig Tätigen.

Zwischen Januar und August 2015 registrierte das Statistische Bundesamt 15.552 Unternehmensinsolvenzen und damit auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 3,7 Prozent. Insgesamt verzeichnete DESTATIS seit November 2012 „mit Ausnahme dreier Monate jeweils Rückgänge der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung der Behörde.

Am stärksten von Insolvenzen betroffen war mit 367 Fällen der Wirtschaftsbereich Handel – einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen –, wie es das Statistische Bundesamt mitteilt. Im Baugewerbe meldeten 284 Unternehmen Insolvenz an und 232 Insolvenzanträge wurden im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen gestellt. Nach Angaben der Amtsgerichte lagen die offenen Forderungen der Gläubiger im August bei fast 1,1 Milliarden Euro – und somit ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,0 Milliarden Euro.

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Doris Droste
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