Statistisches Bundesamt: Rückgang im Produzierenden Gewerbe – weniger Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe

Wie das Statistische Bundesamt (Destatist) nach Veröffentlichung vorläufiger Ergebnisse bekanntgab, ging die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Feburar um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück – und damit weniger stark als erwartet, wie das Nachrichtenportal „n-tv“ schreibt. Einen Rückgang der Aufträge verzeichneten die Statistiker gleichzeitig im Verarbeitenden Gewerbe, die preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,2 Prozent niedriger ausfielen als im Januar 2016.

Ohne Berücksichtigung der Großaufträge verzeichnete die Behörde für das Verarbeitende Gewerbe einen Zuwachs der Auftragseingänge um 0,3 Prozent. Während bei den Aufträgen aus dem Inland ein Zuwachs von 0,9 Prozent erzielt wurde, gingen die Aufträge aus dem Ausland um 2,7 Prozent zurück. „Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts fielen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 3,7 % und die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland um 2,1 %“, teilt das Statistische Bundesamt dazu mit. Im Februar wurden wieder mehr Bestellungen für Vorleistungsgüter getätigt, die um 1,7 Prozent höher lagen als im Januar. Die Auftragseingänge für Investitions- und Konsumgüter nahmen dagegen um 2,1 Prozent beziehungsweise 7,3 Prozent ab.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe sank im Februar außerdem um 0,5 Prozent. Die größten Rückgänge innerhalb der Industrie verzeichnete das Statistische Bundesamt bei der Herstellung von Industrie- und Konsumgütern, die jeweils um 1,0 Prozent fiel. „Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung im Februar 2016 um 1,8 % niedriger als im Januar 2016, die Bauproduktion stieg um 1,3 %“, heißt es weiter. Damit fielen die Rückgänge deutlich niedriger aus als von Volkswirten zuvor prognostiziert und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erwartet im ersten Quartal für die Industrie- und Bauproduktion „solide Zuwächse“.

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Doris Droste
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