Statistisches Bundesamt: Deutschland hat zweithöchste Beschäftigungsquote in der EU

Mit 78 Prozent hat Deutschland 2014 die zweithöchste Erwerbstätigenquote bei den 20- bis 64-Jährigen in der Europäischen Union (EU) erreicht. Nur in Schweden ist der Anteil mit 80 Prozent noch etwas höher. 2005 lag dieser Anteil in Deutschland noch bei 69 Prozent – seitdem ist er jedoch stetig gestiegen. Die Ergebnisse veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner Broschüre „Arbeitsmarkt auf einen Blick – Deutschland und Europa“.

Nach Deutschland folgen Dänemark und das Vereinigte Königreich mit einer Erwerbstätigenquote von jeweils 76 Prozent sowie die Niederlande mit 75 Prozent. Schlusslichter bei der Erhebung sind Griechenland (mit 53 Prozent), Kroatien (mit 59 Prozent) sowie Spanien und Italien (mit jeweils 60 Prozent). Der durchschnittliche Anteil der Erwerbstätigen in der gesamten EU lag bei 69 Prozent und damit deutlich niedriger als in Deutschland. Bei Betrachtung der Zeitspanne von 2005 bis 2014 hat sich diese Zahl im Vergleich zur Erwerbstätigenquote in Deutschland auch „kaum verändert“, teilt das Statistische Bundesamt mit.

Den Anstieg der Quote bei der Erwerbstätigkeit in Deutschland führen die Statistiker auf zwei Gründe zurück: Erwerbstätig waren in den vergangenen Jahren insbesondere mehr Frauen und mehr Personen zwischen 60 und 64 Jahre. Die Erwerbstätigkeit von Frauen legte demnach von 63 Prozent im Jahr 2005 auf 73 Prozent in 2014 zu, während „im EU-Durchschnitt die Erwerbstätigenquote von Frauen im gleichen Zeitraum von 60 % auf 63 %“ stieg, heißt es auf der Website der Behörde. Gleichzeitig übten 53 Prozent der Deutschen, die älter als 60 Jahre waren, einen Beruf aus – im EU-Durchschnitt waren es 2014 dagegen nur 37 Prozent.

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Doris Droste
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