Statistisches Bundesamt: Deutsche Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2015 überraschend stark

Trotz der weltweiten Konjunkturschwäche hat die deutsche Wirtschaftsleistung zwischen Januar und März dieses Jahres einen deutlichen Aufschwung erfahren. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich um 0,7 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2015 – und wuchs dem „Handelsblatt“ zufolge damit so stark „wie seit zwei Jahren nicht mehr“. Im Vorquartal war die Wirtschaftsleistung hierzulande lediglich um 0,3 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Angetrieben wurde das Wachstum vor allem durch Impulse aus dem Inland. „Die privaten Haushalte und der Staat erhöhten ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn“, schreibt die Behörde in einer entsprechenden Pressemitteilung. Gleichzeitig wurden wieder „deutlich mehr“ Investitionen in Gebäude und Ausrüstungen vorgenommen, was sich auf den milden Winter zurückführen lässt. Nur durch den Außenhandel wurde der Aufschwung „etwas gebremst“, weil die Zahl der Importe gegenüber den Exporten stärker stieg, heißt es weiter beim Statistischen Bundesamt. Wie das „Handelsblatt“ schreibt, sei hierfür die „schwächelnde Nachfrage aus großen Schwellenländern wie China und Russland“ verantwortlich.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen die Statistiker ebenfalls eine Erhöhung des preisbereinigten BIPs. Laut Statistischem Bundesamt legte dieses „im ersten Quartal 2016 um 1,3 %, kalenderbereinigt um 1,6 %“ zu, da im Vorjahr ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als in diesem Jahr. 

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Doris Droste
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