Starker Anstieg der Reallöhne deutet sich an

Die Reallöhne in Deutschland werden in diesem Jahr kräftig nach oben gehen – darauf deutet ein „beschleunigter Anstieg der Tariflöhne“ hin, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) heute berichtet. Die Zeitung beruft sich auf Daten des Tarifarchives der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.  Die Gewerkschaften hätten in ihren bisherigen Lohnverhandlungen für 2014 „durchschnittliche Tariferhöhungen von – aufs Jahr gerechnet – 3,1 Prozent“ erreicht, schreibt die FAZ. Dies sei den Daten zufolge „die höchste Steigerung seit mehr als 15 Jahren“, fügt die Zeitung konkretisierend hinzu.

Gleichzeitig habe sich der Anstieg der Verbraucherpreise verlangsamt –auf knapp über 1 Prozent im Jahr. „Preisbereinigt“ dürfte somit ein Anstieg der Tarifverdienste um 2 Prozent bevorstehen, heißt es weiter im Artikel. Auch dies sei „einer der höchsten Werte der vergangenen 15 Jahre“. Im Text kommentiert Reinhard Bispinck, Leiter des Tarifarchives der Hans-Böckler-Stiftung, diese Entwicklungen: „Die gute Konjunktur macht sich jetzt auch bei den Löhnen und Gehältern bemerkbar“, so Bispinck.

Die Zeitarbeitsbranche liegt mit ihren Tariferhöhungen einmal mehr deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 3,1 Prozent: Seit dem 1. Januar 2014 werden im Westen Deutschlands mindestens 8,50 Euro gezahlt – davor waren es 8,19 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von knapp 3,8 Prozent. Im Osten Deutschlands ist in der untersten Lohngruppe E1 das Entgelt von 7,50 Euro auf aktuell 7,86 Euro gestiegen. Somit beträgt die Tariferhöhung hier sogar 4,8 Prozent.

 

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