Politik und Weltkrisen verunsichern Mittelstand

Krisen wie der Ukraine-Konflikt, aber auch die Wirtschaftspolitik der großen Koalition haben dazu geführt, dass der industrielle Mittelstand seine Investitionspläne kürzt. Das ergab eine Sonderauswertung der Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), über die verschiedene Medien berichten. „Zwar wollten noch 24 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen im nächsten Jahr ihre Investitionen ausweiten, inzwischen planen aber schon 17 Prozent, weniger zu investieren“, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) schreibt. Betroffen sind offenbar auch die Personalplanungen, denn der DIHK rechnet unter dem Strich nur noch mit 100.000 zusätzlichen Stellen im Mittelstand, während es in den letzten Jahren „immer mindestens 200.000“ gewesen seien, wie DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben gegenüber der Zeitung „Die Welt“ sagte.

Neben der Ukraine-Krise und den damit verbundenen Russland-Sanktionen sowie der schwachen Entwicklung in Ländern des Euroraums wie Frankreich und Italien hinterlasse aber „auch die heimische Wirtschaftspolitik Bremsspuren im Mittelstand“, so Wansleben. Für größere Mittelständler mit bis zu 1.000 Mitarbeitern ist laut DIHK die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung mittlerweile sogar schon „das Geschäftsrisiko Nummer eins“, wie es auf der Internetseite des Verbandes heißt. Und die FAZ fügt hinzu: „Inzwischen betrachteten 42 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als ein Risiko für ihre geschäftliche Entwicklung.“

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Doris Droste
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