Neue Arbeitsmarktstudie: Osten liegt beim Rückgang der Arbeitslosigkeit vor dem Westen

Eine neue Arbeitsmarkt-Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt: In puncto Rückgang von Arbeitslosigkeit liegt der Osten Deutschlands vor dem Westen. Dies berichtet „Spiegel Online“ auf der eigenen Homepage.

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise habe sich die Arbeitslosenquote im Osten der Republik um drei Prozent verringert, so „Spiegel Online“. In Bundesländern wie Sachsen-Anhalt sei die Zahl der Arbeitslosen zwar um rund vier Prozentpunkte höher als im Westen, sie würde dafür allerdings auch stärker nach unten gehen. Im Westen steige die Arbeitslosenzahl dagegen: Zu den Verlierern zählte der IW Köln-Studie zufolge vor allem das Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen, berichtet das Online-Medium weiter. Eine große Herausforderung sei weiterhin der wirtschaftliche Strukturwandel – weg von Kohle und Stahl –, was die Arbeitslosenzahlen in der Region steigen lasse.

Welchen Grund gibt es für die auf den ersten Blick erst einmal positive Bilanz im Osten Deutschlands? „Spiegel Online“ zitiert den IW Köln-Experten Michael Bahrke mit den Worten: „Die konjunkturelle Entwicklung zog im Osten an, und es entstanden dort viele neue Industriearbeitsplätze.“ Außerdem habe der Bund unter anderem die Verkehrsnetze verbessert, wovon besonders drei ostdeutsche Kreise durch den Zuzug von Mittelständlern profitiert hätten.

Gesunkene Arbeitslosigkeit sei allerdings nicht gleichzusetzen mit einer endgültigen Arbeitsmarkterholung im Osten, heißt es im Artikel weiter. Auch der demografische Wandel schlage durch: Viele würden aus dem Osten wegziehen oder altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden – folglich seien also auch einfach weniger Menschen dort ohne Arbeit.

 




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Doris Droste
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