Konjunktur: Experten prognostizieren weiterhin nur langsames Wachstum

In den kommenden Monaten wird laut Prognose führender Forschungsinstitute der europäische Wirtschaftsraum keine wirkliche Belebung erfahren. Für das erste und für das zweite Quartal 2015 erwarten die Forscher jeweils 0,3 Prozent Wachstum. Für Deutschland und Spanien prognostizieren die Experten ein robustes Wachstum, für Frankreich eine gemäßigte und für Italien nur eine schwache Entwicklung. Dies berichtet die „WELT“ in ihrer heutigen Ausgabe. Die Zeitung zitiert aus einer Gemeinschaftsstudie des Münchner Ifo-Instituts, des französischen Insee - Institut national de la statistique et des études économiques und des italienischen Istat - Istituto nazionale di statistica.

Das Wachstum im Euroraum könne vor allem auf binnenwirtschaftliche Faktoren zurückgeführt werden, erläutern die Experten. So verbessere sich langsam die Situation am Arbeitsmarkt und der private Verbrauch werde durch die niedrige Inflation, hervorgerufen durch sinkende Ölpreise, angekurbelt.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Das IAB rechnet für den Jahresverlauf 2015 mit einem etwas stärkeren Wachstum. Grund für die Prognose seien Frühindikatoren wie der Arbeitsmarkt. Dieser entwickele sich weiterhin günstig, die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibe konstant und die Zahl der Arbeitslosen sinke den dritten Monat in Folge.

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Doris Droste
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