Keine gute Stimmung bei den Unternehmen der Eurozone

Im August hat sich die Stimmung bei den Unternehmen im Euroraum überraschend deutlich eingetrübt. Das geht aus Daten des Markit-Einkaufsmanagerindex hervor, wie heute mehrere Medien, darunter auch "Focus Money online", berichten. Das Institut Markit hatte gestern mitgeteilt, dass nach seiner Schätzung der Index um 1,0 Punkte auf 52,8 Zähler gefallen sei. Trotzdem sieht das Institut die Eurozone weiter auf dem Wachstumskurs. „Der Währungsraum könnte das verlorene Terrain nach den schwächer als erwartet ausgefallenen Wachstumsdaten für das zweite Quartal wieder wettmachen“, zitiert "Focus Money online" den Markit-Experten Rob Dobson.

Auch für Deutschland weist der Einkaufsmanagerindex eine Stimmungseintrübung aus  - und zwar sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor. Allerdings lagen in beiden Sektoren die Indikatoren über den Markterwartungen. Das Institut Markit geht deswegen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft das schwache zweite Quartal wieder aufholen dürfte.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex wird seit 1996 monatlich erhoben und gilt als wichtiges Konjunkturbarometer.  Regelmäßig befragt werden rund 5.000 Unternehmen sowohl aus der Industrie als auch aus dem Dienstleistungssektor.

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Doris Droste
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