IG Metall: Wenige Befugnisse für die Mindestlohn-Kommission

Unionsparteien sowie SPD haben sich auf einen gesetzlich festgeschriebenen Mindestlohn verständigt, dessen Höhe jährlich von einer Kommission angepasst werden soll. Die Einstiegshöhe von 8,50 Euro soll allerdings gesetzlich festgeschrieben werden. Geht es nach der Gewerkschaft IG Metall, soll die geplante Kommission laut der „Saarbrücker Zeitung“ (heutige Ausgabe) aber nur wenige Befugnisse haben. Es dürfe nicht dazu kommen, dass in der Kommission Ersatz-Tarifverhandlungen abgehalten würden, zitiert das Blatt den Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte Armin Schild. „Der Mindestlohn muss den Tarifverträgen folgen und nicht umgekehrt, Wir wollen keine Lohnleitlinie, auch wenn sie sich noch so sympathisch Mindestlohn nennt“, so Schild weiter.

Laut der Zeitung vertritt Schild die Ansicht, die Kommission solle „lediglich über Maßstäbe beraten, nach denen der Mindestlohn künftig regelmäßig neu berechnet werde“. Sie müsse auch nicht im Jahresturnus tagen, vorstellbar seien beispielsweise auch Treffen im vierjährigen Rhythmus.

 

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Doris Droste
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